Tobias Stark im Interview

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Kevin Russell Böhse Onkelz Tour 2019 Foto: Tobias Stark

Ein Live Shot von Kevin Russell, Sänger der Frankfurter Rockband Böhse Onkelz ziert Plakate und Konzerttickets der kommenden Onkelz Live Shows 2019. Wir sprachen mit Tobias Stark, dem Fotografen des Bildmotives über seine Leidenschaft, die Fotografie.

Bitte stell dich unseren Lesern vor, die dich möglicherweise noch nicht kennen – wer bist du, seit wann fotografierst du und wie bist Du zur Fotografie gekommen?

Mein Name ist Tobias Stark, ich bin 33 Jahre alt und bin nun seit 1 1/2 in Bad Kreuznach ansässig. Ich bin allerdings gebürtiger, nun im Exil lebender Hesse und denke, das spiegelt sich auch so ein wenig in meinen Arbeiten wieder. Vieles dreht sich irgendwie um die Stadt Frankfurt. Sei es, die in Deutschland einzigartige und ziemlich fotogene Skyline, die Eintracht oder eben auch die aus Frankfurt stammende Rockband Böhse Onkelz.

Angefangen hat alles schon in den jungen Jahren, in denen ich es geliebt habe mir Fotos anzusehen und in den Geschichten die sie erzählen zu versinken. Meine Eltern selbst hatten immer eine Kamera dabei. Sei es zum Fotos machen oder Filmen. Rein dokumentarisch des privaten natürlich und fernab von jeglicher Professionalität. Aber dadurch kam es eben auch dazu, dass auch ich immer wieder die Kamera in der Hand hatte und Bilder geschossen habe. Zumindest habe ich oft auf den Auslöser gedrückt. Die wirkliche Leidenschaft ist aber erst viel viel später dazu gekommen. Es war nie so, dass ich mich wirklich ernsthaft damit auseinandergesetzt habe. Man hat halt hier und da mal vor sich hin geknipst. Ernst wurde es erst kurz nachdem ich mir mit Anfang 20 meine erste DSLR Kamera gekauft habe. Eine Canon EOS 400D zusammen mit dem Kit-Objektiv und dem 50mm f1.8.

Nachdem die Kumpels auf Partys und auf dem Bolzplatz herhalten mussten, sollte ich irgendwann auf einem kleineren Festival Fotos für unser selbstgeführtes Online-Magazin schießen, auf dem eben auch die Band „Der W“ um Onkelz-Bassist Stephan Weidner auftrat. Hier war ich das erste Mal gezwungen mich mit meiner Kamera wirklich auseinander zu setzen. Nicht nur weil zum Einen da ein Musiker vor mir auf der Bühne stand den ich persönlich sehr schätze, sondern auch weil ich wusste dass ich Fotos abliefern musste. Es gab schließlich eine Akkreditierung für ein Konzert und unerfahren wie ich war, setzte mich das schon leicht unter Druck. Am Ende vom Tag hat es mir aber so viel Spaß gemacht, dass ich unbedingt herausfinden wollte, was ich noch so alles mit der Kamera anstellen kann. Seitdem hat mich die Faszination auch nicht mehr losgelassen.

Welche Themen und Motive faszinieren dich und was war das vielleicht ungewöhnlichste Auftrag, den du je angenommen bzw. umgesetzt hast?

Mich fasziniert natürlich die Musik. Thematisch auch das, was den Ball für mich ins Rollen gebracht hat, aber auch eben eine Leidenschaft neben der Fotografie. Ansonsten bin ich fasziniert von allem Urbanen. Sei es das Stadtbild an sich oder dieser typische Skatepark-Flair. Aber auch in Verbindung mit Portraits stehe ich eher auf Graffiti übersäte Betonwände als auf Heuballen im Hintergrund.

Ungewöhnliche Aufträge kann ich eigentlich nicht vorweisen. Für mich in persönlich war es natürlich surreal irgendwann die Band fotografieren zu können die man sonst als „Fan“ verfolgt hat. Aber so wirklich ungewöhnliche Aufträge in dem Sinne hatte ich bisher nicht, nein.

Wie lange hat es für Dich gedauert Deinen persönlichen Bild Stil zu finden?

Das frag mich in einigen Jahren nochmal! Ich denke, an dem Punkt bin ich noch nicht angekommen. Ich experimentiere sehr gerne, und sobald ich etwas Neues für mich entdecke beeinflusst das natürlich direkt die Bilder. Daher glaube ich nicht von einem persönlichen Bild Stil sprechen zu können.

In wie weit haben Dir Fachmagazine, Bücher oder Tutorials von anderen Fotografen dabei geholfen?

Ungemein! Magazine und Bücher weniger, die sind mir in den Techniken und der Theorie meist zu trocken und bewegen mich nicht dazu etwas auszuprobieren. Wenn, dann sind es Videos die ich mir anschaue in denen einzelne Techniken oder Vorgehensweisen am Beispiel erklärt werden. Ich glaube aber das meiste gelernt zu haben, indem ich einfach herumgespielt habe. Einfach mal die Kamera in die Hand nehmen, nach draußen gehen und machen. Wir befinden uns nun mal in der glücklichen Situation, nicht ständig die Filmrolle wechseln zu müssen. Das sollten man auch nutzen und einfach mal 100 schlechte Fotos machen bis man lernt warum sie schlecht sind.

Mit welcher Kamera und zusätzlichem Equipment fotografiert Du hauptsächlich?

Hauptsächlich benutze ich die Canon 5D Mark III. Mein Allrounder ist das Tamron 24-70 2.8. 80% meiner Konzertfotos entstehen mit dieser Kombination. Wenn alles mal etwas weiter weg ist, kommt das etwa ältere Sigma 70-200 zum Einsatz. Viele finden es gerade bei offener Blende zu weich, aber Preis-Leistungstechnisch absolut ok. Dann habe ich noch das Sigma 35 1.4 der Art Serie für People- und Reportage-Shots sowie ein Canon 50mm 1.8 STM.

Zum Reisen packe ich meist nur meine Fuji X100T auf Grund Ihrer kompakten Ausmaße ein. Die Bilder die aus diesem kleinen Monster kommen sind einfach fantastisch.

In Bezug auf die Konzertfotografie – Wie bereitest Du Dich auf eine Show oder die jeweiligen Künstler vor?

Grundsätzlich schaue ich erst mal, ob es Informationen zu den ersten Songs gibt und ob es bei der Performance oder Bühnenshow Besonderheiten gibt, die für ein Foto interessant sind. Wie ist die Bühne aufgebaut und was könnten Positionen sein, die mehr oder weniger Vorteilhaft sind. Ansonsten informiere ich mich generell über das Verhalten der Musiker auf der Bühne. Welche Personen stehen wann im Fokus bzw. wer sticht an welchem Zeitpunkt heraus.

Das macht eigentlich für mich die meiste Vorbereitung aus. Der Rest geschieht so spontan und chaotisch wie nötig. 😉

Welche Tipps zur Musikfotografie kannst Du anhand Deiner Erfahrung geben, um den perfekten Moment einzufangen?

Ich weiß gar nicht ob es DEN perfekten Moment gibt. Klar es gibt Momente in denen Musiker besonders performen oder sich in Pose werfen, aber wichtiger ist meiner Meinung nach den Blick nicht zu sehr auf einen Punkt zu konzentrieren. Während der Sänger sich an den Bühnenrand wagt und mit dem Publikum agiert, bewegen sich Gitarrist und Bassist aufeinander zu und spielen Rücken an Rücken. Eine solche „Neben“-situation kann die Bandstimmung des Abends vielleicht auch mal etwas besser wiedergeben, als das offensichtliche Motiv nach dem alle jagen.

Klar gibt es Momente die man einfangen sollte, da sie Teil der Show sind. Genauso gibt es Momente die man aber auch ganz sicher mal nicht ordentlich mitnehmen kann. Wenn aber 20 Fotografen alle den selben Moment einfangen und sich nur die Blickrichtung ändert ist es eines von vielen Bildern. Natürlich kann in solchen Momenten auf Grund von Komposition und Entwicklung Eines mehr herausstechen als Andere und somit zu einem besonderen Moment für den Betrachter werden.

Man sollte immer das ganze Geschehen im Blick behalten, andere Perspektiven einnehmen und Dinge beobachten, die andere fotografen nicht im Blick haben.

Welche Einstellung deiner Kamera nutzt du am häufigsten für Konzertfotos?

Die Einstellungen sind wirklich unterschiedlich. Je nach Location und den Lichtverhältnissen ändert sich das. Das kann auch schon zwischen zwei Songs oder sogar innerhalb eines Songs stark variieren. Daher auch grundsätzlich RAW und im manuellen Modus und hier und da auch mal im AV Modus fotografieren. Offenblendig, Belichtungszeit so lang wie nötig aber so kurz wie möglich und die ISO dementsprechend anpassen. Das ist zwar eine sehr allgemeine Aussage, aber das trifft es eigentlich schon.

Es wird nie DIE Einstellung geben, die pauschal funktioniert.

Wie sieht die kreative Arbeit nach dem Konzert aus?

Nach den Konzerten geht es mit der Durchsicht der Fotos los. Je nachdem wie schnell die Fotos raus müssen beginne ich damit schon am gleichen Abend. Alle Bilder sichten und eine Vorauswahl treffen und diese dann entwickeln. Je nach Umfang kann sich das natürlich in die Länge ziehen. Von der Auswahl bis zu dem fertigen Set ist im Schnitt schon ein Tag voll eingeplant. Ich habe schon komplette Sets in 3 Stunden abgeschlossen aber durchaus auch mal mehrere Tage gebraucht. Vor der Bildbearbeitung und Veröffentlichung sollten folgende wesentliche Fragen geklärt sein:

  • Welche Zeitvorgabe habe ich?
  • Müssen die Konzertfotos am nächsten Tag online sein?
  • Müssen die Bilder noch durch Band und Management gesichtet und freigegeben werden?
  • Wurde eine Exklusivitätsklausel für ein Medium vereinbart?

Falls ich früh abgeben muss, dann treffe ich eventuell eine kleinere Auswahl. Habe ich mehr Zeit zur Verfügung, nutze ich diese natürlich auch. Ich wähle mehr Fotos aus und bereite sie auch anders auf.

Zum Katalogisieren und Entwickeln nutze ich ganz klassisch Adobe Lightroom. Hier und da gehen die Bilder nochmal durch Photoshop aber eigentlich spielt sich wirklich fast alles in Lightroom ab.

Erinnerst Du Dich an das erste Konzert erinnern, das Du fotografiert hast?

Sehr gut sogar. Das war das eben schon kurz angesprochene Pfeffelbach-Open-Air im Jahr 2012. Ich wurde ja mehr oder weniger komplett ins kalte Wasser geschmissen. Keine Ahnung von nichts und direkt bei schlechten Lichtverhältnissen Fotos machen. Da die Bilder für das eigene Online-Magazin waren hielt sich der Druck von außen in Grenzen, aber der selbstgemachte Druck war auf jeden Fall zu spüren. Schließlich haben wir uns offiziell akkreditieren lassen, was einem blutigen Anfänger wie mir damals doch schon den Schweiß auf die Stirn treibt. Ich war natürlich nervös und angespannt ohne Ende, nicht zuletzt, weil ich mir meiner mangelnden Erfahrung durchaus bewusst war. Ich wusste gar nicht was ich da mache. Ich glaube ich habe mehr draufgehalten als mir wirklich Gedanken um das Bild gemacht. Am Ende war wohl einfach das Glück auf meiner Seite und unter dem ganzen Ausschuss waren Bilder dabei die man wirklich nutzen konnte.

Hätte ich damals daran gedacht, die Bilder auch noch im RAW-Format zu schießen könnte man sicher einiges davon sogar noch etwas interessanter gestalten. Zum damaligen Zeitpunkt wusste ich aber auch noch nichts von Lightroom oder sonstigen RAW-Konvertern. Wahrscheinlich wäre sogar alles daran gescheitert, dass ich nicht gewusst hätte wie man eine RAW-Datei überhaupt öffnet. 😉

Wie gesagt, das hat mich dann doch alles so angefixt, dass ich unbedingt mehr über die Fotografie lernen wollte und so ist die Konzertfotografie auch heute noch ein großer Bestandteil meiner Leidenschaft.

Wie unterschiedlich sind Bandfotos im Vergleich zu On-Stage-Fotos und wie gehst Du hierbei vor?

Bandshootings in der klassischen Form habe ich bisher kaum gemacht. Da konzentriert es sich bei mir eher auf das Dokumentieren was neben der Show passiert. On-Stage sind die Künstler eben bei Ihrer Kernarbeit. Während Sie spielen und singen wissen sie eben auch das dort Fotografen herumlaufen und agieren zu teilen auch bewusst mit Ihnen.

Neben den Shows verhält es sich wie bei jeder anderen Reportage auch – kein Mensch möchte mit einer Linse in seinem Gesicht bedrängt werden.

Und auch wenn das eine Teil des Fotografen-Jobs oder der Beauftragung ist, gehört das zu den Punkten die man stets beherzigen muss. Im Grunde musst du da sein, aber niemand darf dich wahrnehmen. Nur dann entstehen schöne Aufnahmen die einen Moment so authentisch wie möglich wiedergeben können. Das setzt natürlich ein gewisses Vertrauen beider Seiten voraus.

Was macht für Dich ein gutes Photoshooting aus?

Ein gutes Shooting bedeutet für mich, wenn beide Seiten am Schluss mit dem Ergebnis zufrieden sind und sich keiner unwohl gefühlt hat. Die Chemie muss stimmen und dann ergibt sich der Rest meistens schon von alleine. Sind Motiv oder auch Fotograf aus irgendeinem Grund angespannt merkt man das den Bildern auch an.

Locker sein, offen kommunizieren was man möchte und was man auf keinen Fall möchte. und nie zu verbissen sein.

Situationen oder auch Kombinationen die einfach nicht zusammen passen wird es immer geben. Da muss man dann auch Abstand nehmen können und sagen, komm wir probieren das anders, vertagen das ganze oder canceln es gänzlich. Niemand hat etwas davon, wenn gezwungenermaßen Bilder entstehen die aber keinem gefallen.

Wie nimmst Du natürlichen Personen vor der Linse die Scheu vor der Kamera?

Das ist eine gute Frage auf die ich nicht wirklich beantworten kann. Ich für meinen Teil versuche, bei den wenigen klassischen Shootings die ich mache, so locker und entspannt wie möglich zu sein. Ich denke das überträgt sich dann auch immer auf den Gegenüber.

Ein lockerer Spruch und eine gelassene Interaktion zwischen den Auslösungen können da schon ungemein helfen denke ich. Bloß nicht zu verbissen hinter der Kamera verstecken und ein Bild erzwingen.

Welche Fotos gehören zu deinen aktuellen Lieblingsmotiven?

Impression vom Matapaloz Festival - Böhse Onkelz Live on Stage
Impression vom Matapaloz Festival – Böhse Onkelz Live on Stage 
Kevin Russell Böhse Onkelz Tour 2019 Foto: Tobias Stark
Kevin Russell Böhse Onkelz Foto: Tobias Stark


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Moses Pelham beim Soundcheck auf dem Böhse Onkelz Konzert im Frankfurter Waldstadion
Rap-Legende Moses Pelham beim Soundcheck auf dem Böhse Onkelz Konzert im Frankfurter Waldstadion

Frei.Wild in Frankfurt – 05.07.2019

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Frei.Wild - Das Stadion trägt Geweih - Frankfurt Foto: Adrian Sailer
Frei.Wild - Das Stadion trägt Geweih - Frankfurt

Unter dem Motto “Das Stadion trägt Geweih” veranstalteten die südtiroler Deutschrocker von Frei.Wild einen legendären Abend mit reichlich Flammen, Pyro und Rockmusik, der so schnell nicht vergessen wird.

Konzertfotos hat uns Adrian Sailer vom Frei.Wild Konzert aus Frankfurt mitgebracht.

Stunde Null in Frankfurt – 05.07.2019

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Stunde Null - Das Stadion trägt Geweih - Frankfurt 2019

Unter dem Motto “Das Stadion trägt Geweih” veranstalteten die südtiroler Deutschrocker von Frei.Wild einen legendären Abend. Mit dabei, war die Vorgruppe Stunde Null aus Südtirol.

Konzertfotos hat uns Adrian Sailer vom Unantastbar Konzert aus Frankfurt mitgebracht.

Unantastbar in Frankfurt – 05.07.2019

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Unantastbar - Das Stadion trägt Geweih - Frankfurt 2019 Foto: Adrian Sailer
Unantastbar - Das Stadion trägt Geweih - Frankfurt 2019

Unter dem Motto “Das Stadion trägt Geweih” veranstalteten die südtiroler Deutschrocker von Frei.Wild einen legendären Abend. Mit dabei, war die Vorgruppe Unantastbar aus Südtirol.

Konzertfotos hat uns Adrian Sailer vom Unantastbar Konzert aus Frankfurt mitgebracht.

Alpen Flair 2019

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Troglauer - Alpen Flair 2019 Foto: Adrian Sailer
Troglauer - Alpen Flair 2019 Foto: Adrian Sailer

Das Alpen-Flair-Festival im malerischen Südtirol in Natz-Schabs bietet abwechslungsreiche Musik für jeden Geschmack.

Neben “harten” Bands wie Ugly Kid Joe, Powerwolf, Frei.Wild und In Flames treten hier auch die Amigos oder die Kastelruther Spatzen auf. Den Zuschauern gefällts.

Jede Menge Konzertfotos hat uns diesmal Adrian Sailer direkt vom „Alpen Flair“-Festival 2019 aus Südtirol mitgebracht.

With Full Force Festival 2019

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With Full Force 2019 Festival Konzertfotos Tilo Klein
With Full Force 2019 Festival Konzertfotos Tilo Klein

Das legendäre With Full Force fand in seiner 26. Auflage am 28. Juni in Ferropolis (Gräfenhainichen, Sachsen-Anhalt) statt. Fotograf Tilo Klein war vor Ort und hat uns eindrucksvolle Festivalbilder mitgebracht. 

 

Festivalfotos von Tilo Klein – Tilografie für Pressure Magazine

Rogers in Kassel – 25.04.2019

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Konzertfotograf Tilo Klein war bei den Rogers in Kassel und hat uns einige Liveshots mitgebracht.
Konzertfotograf Tilo Klein war bei den Rogers in Kassel und hat uns einige Liveshots mitgebracht.

Die neue Generation Punk aus Düsseldorf macht von sich hören: Die Punkrockband Rogers spielten im Rahmen der „Mittelfinger Für Immer“-Tour am 25. April im Club 130bpm in Kassel.

„Rogers – das bedeutet Punkrock! Laute Musik, voller Herz und mitten ins Gesicht. Gegen den Strich – ohne Zensur oder vorgehaltene Hand.” So lautet die Selbstbeschreibung der Düsseldorfer Musikkapelle und trifft es so ziemlich auf den Punkt. Geboten wurde feinster Punkrock auf die Ohren während einer schweißtreibende Show mit sämtlichen Hits der Band.

Konzertfotograf Tilo Klein war bei den Rogers im 130bpm in Kassel und hat uns einige Liveshots mitgebracht.

Konzertfotos Copyright: Tilo Klein – www.facebook.com/tilografie

 

ROGERS online: www.rogers.de www.facebook.com/RogersPunkrock

Spenden-Aktion: Handsigniertes ZSK Konzertfoto gegen Nazis

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Foto Auktion für Kein Bock Auf Nazis-Kampagne. Für eine Welt ohne Rassismus und rechte Gewalt.
Foto Auktion für Kein Bock Auf Nazis-Kampagne. Für eine Welt ohne Rassismus und rechte Gewalt.

Für eine Welt ohne Rassismus und rechte Gewalt: Fotograf Carsten Janke startet mit Punk-Band ZSK Spenden-Aktion für Kein Bock Auf Nazis-Kampagne.

Hallo Hoffnung“ hieß es am 27.4.2019 im Berliner Astra. Die Punkband ZSK lud zum Abschlusskonzert Ihrer Tour zum gleichnamigen Album.

Das konnte sich Carsten Janke als langjähriger Fan und Konzertfotograf nicht entgehen lassen. Die Fotografie des legendären Tourfinales hat der Fotograf kurzerhand mit einer Aktion für einen guten Zweck verbunden.

Doch zunächst ein Rückblick: Carsten Janke fragte im letzten Jahr die Punkrockband Donots an, ob er auf einem ihrer Konzerte Fotos machen dürfe und eines der Ergebnisse auf eigene Kosten auf eine Alu-Dibond-Platte drucken dürfe. Das Ergebnis solle von der Band signiert und versteigert werden. Gesagt, getan, ließen sich die Donots darauf ein und der Erlös ging an die Organisation „Kein Bock auf Nazis“. Mit dieser Aktion wurden über 800 € ersteigert, womit selbst die Band nicht gerechnet hatte.

Spenden-Aktion geht mit den Punkern von ZSK in die nächste Runde

Immerhin ist es für einen guten Zweck und Musiker Joshi von ZSK ist quasi das Aushängeschild von „Kein Bock auf Nazis“. Die Idee kam sofort gut an und so durfte ich am 27.4.19 Fotos des Konzertes machen.

Die Band selbst hat sich ein Foto aus Carstens Bilderserie herausgesucht, was darauf hin auf Alu-Dibond im Format 60×40 gedruckt wurde. Joshi hat das gute Stück handsigniert und nun steht das Ergebnis bei eBay zur Auktion. Auch diesmal geht der Erlös wieder an „Kein Bock auf Nazis“, die mit Ihrer Arbeit jeden Cent verdient haben. Hoffen wir mal, dass hier eine ordentliche Summe herauskommt.

Schaut gerne vorbei und steigert mit. Die Auktion geht noch ein paar Tage.

Hier geht’s zur eBay Auktion

Nachfolgend die ZSK Konzerfotos vom Tourfinale im Berliner Astra

Konzerfotos von Carsten Janke Photography – www.janke-art.com

Konzertfotografie und Expertentipps von Adrian Sailer

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Adrian Sailer beim Foto Shooting mit der Rockband Unantastbar
Adrian Sailer beim Foto Shooting mit der Rockband Unantastbar

Hey, stell dich bitte unseren Lesern vor – wer bist Du, seit wann fotografierst du und wie bist Du zur Fotografie gekommen? 

Mein Name ist Adrian Sailer und ich komme aus dem „Badener-Ländchen“ inmitten des Schwarzwaldes. Um genau zu sein aus der Umgebung Freiburg im Breisgau.

Zur Fotografie kam ich tatsächlich indirekt, da ich für das Tribe-Online Magazin tätig bin und so auch ab und an auf einem Konzert war. Beim ersten Konzert bin ich noch mit einer Digital-Kamera aus dem Elektro-Fachhandel gestanden und wusste ehrlich gesagt nicht was ich da wirklich tue. Die Blicke von den Kollegen waren natürlich auch nicht gerade sehr freundlich. Verständlich- heute mag ich das auch nicht, wenn manche „Fotografen“ mit ihrem Smartphone im Bühnengraben rumspringen 😀

Schnell war mir also klar, dass ich da was machen musste und so habe ich mir von einer guten Freundin erstmal eine Spiegelreflex (Nikon D80 + Kit Objektiv) geliehen und mein „Glück“ versucht. Nach ein paar Anläufen wurde das dann auch endlich was. Die ersten Gehversuche waren gegen Ende 2013. Fotografie konnte man das aber erst im Laufe 2014 nennen.

Fotograf Adrian Sailer - Foto Credits: Carlotta Huber
Fotograf Adrian Sailer – Foto Credits: Carlotta Huber

Welche Themen und Motive faszinieren dich neben der Konzertfotografie und was war der -vielleicht- ungewöhnlichste Fotojob, den du je angenommen bzw. umgesetzt hast?

Wie man sich vermutlich denken kann liegt die People-Fotografie recht nahe an der Konzertfotografie. Zumindest wenn es um die Motive geht. Daher beschäftige ich mich auch sehr gerne mit der People-Fotografie. Dies aber meistens nur „Just for Fun“ auf TFP-Basis.

Auch der Schwarzwald bietet doch einige Motive. Daher pack ich auch oft den Fotorucksack und Stativ ein und fotografiere Motive aus der Heimat. Besonders liebe ich Wasserfälle. Ist natürlich ein starker Kontrast zu Konzerten, aber wie sagt man so schön – „Gegensätze ziehen sich an“. Man muss ja nicht ans Ende der Welt reisen, wenn die Heimat auch genug Fotomotive bietet

Hmmm, ungewöhnliche Fotojobs. Das ist immer so eine Auslegungssache. Während meines Studiums habe ich ab und an Produkte für Online-Shops fotografiert. Da waren teilweise schon „freaky“ Sachen dabei. Man wundert sich doch immer wieder was es alles auf Amazon zu kaufen gibt und das es für alles eine Zielgruppe gibt. Detaillierter möchte ich das jetzt lieber nicht ausführen…

Mit welcher Kamera und zusätzlichem Equipment fotografiert Du hauptsächlich?

Die Frage wird natürlich immer gerne gestellt. Die Antwort zeiht ja gerne immer eine „Glaubensfrage“ mit sich. Hauptsächlich fotografiere ich mit Nikon Kameras, habe aber in den letzten Jahren auch mit allen anderen Marken mal fotografiert. Die beste Kamera ist immer die, die man gerade zur Verfügung hat.

Nikon ist sicherlich nicht perfekt, dass ist eh keine Marke. Ich persönlich mag aber gerade hier die Bedienung und die Haptik der Kamera.

Aktuell habe ich drei Vollformat Kameras die bei einem Konzert immer an meinem Holdfast-MoneyMaker -Schultergürtel hängen. Meistens habe ich bei Konzerten meine Nikon D750 und D800 dabei. Ab und an pack ich dann noch die Sony a7s ein. Viel wichtiger sind aber die Objektive (und natürlich auch der Fotograf). Die teuerste Kamera bringt nichts, wenn die Optik und auch das Licht miserabel ist.

Zum Thema: Licht habe ich dennoch eine Empfehlung, sofern man sich für Studio-Fotografie begeistert.

Licht definiert Schärfe. Daher ist das tatsächlich noch ein viel wichtigerer Faktor als das Objektiv. Kauft keine China-Blitze, wenn ihr hochwertig arbeiten wollt. Hier sollte man auf ein paar Euro mehr in die Hand nehmen: „Wer billig kauft, kauft zwei Mal“. Das gleiche gilt auch für Stative.

In wie weit haben Dir Fachmagazine, Bücher oder (Video-)Tutorials von anderen Fotografen dabei geholfen?

Um ehrlich zu sein gar nicht. Klar schaut man gerade in den Anfängen sich mal ein bisschen auf Youtube um. Schnell landet man da ja auch bei sogenannten „Experten der Fotografie“ und fragt sich am Ende, warum habe ich mir diesen ekligen Mannheimer Dialekt jetzt 15 Minuten lang angesehen und bis genauso schlau wie davor?!

Worauf ich hinaus möchte. Vielleicht sehe ich das auch anders als die meisten anderen Foto-Kollegen: Im Netz kursiert ein Haufen Müll. Diesen zu filtern wird immer schwieriger, da auch einige „Fachmagazine“ diese falschen Informationen aufnehmen und auch so niederschreiben. Resultiert vermutlich auch daraus, dass Youtuber als Autoren schreiben. Nicht nur in Magazinen, mittlerweile auch in anerkannten Fachbüchern. Ich halte das für äußert bedenklich. Gerade weil die Youtuber eine extreme Marktmacht haben. Im Endeffekt ist die deutsche Youtuber-Fotografenlandschaft so voll gestopft mit selbsternannten Marketingexperten und Life-Coaches, das es mich wahrlich anekelt sowas anzusehen.

Mein Wissen habe ich mir größtenteils durch ausprobieren beigebrachte. Auch während meines Studiums als Medieninformatiker habe ich mich stark mit dem Thema Kameratechnik befasst. Wenn man sich da erst einmal ein fundiertes Wissen angeeignet hat, kann man den Mist, der in Youtube erzählt wird wahrlich nicht mehr ernst nehmen.

Workshops sehe ich auch als sehr kritisch an. Für viele Fotografen ist das ein gefundenes fressen um leicht an Geld zu kommen (es gibt immer Ausnahmen). Ich beobachte immer wieder Kollegen auf den sozialen Netzwerken, die in ihren Stories immer damit preisen das SIE sich jetzt wieder Fortbildung von Person XY geben und hunderte von Euros in einen Workshop investieren um in ihrer „Karriere“ voran zu kommen. Wenn ich dann die Resultate sehe muss ich doch oft schmunzeln. Meisterwerke kommen da selten bis gar nicht raus und das Lichtsetup ist auch in den meisten Fällen 0815. Aber da wären wir wieder bei dem sogenannten Schneeballsystem. Es hat immer funktioniert und es wird auch weiterhin funktionieren, solange es Leute gibt die kostenlose Werbung für einen Workshop-Leiter/Live-Couch machen.

Daher selber machen, mal auf die Schnauze fallen und vor allem sich selbst reflektieren!

In Bezug auf die Konzertfotografie – Welche Bands und Genre fotografierst Du am liebsten und wie bereitest Du Dich auf eine Show oder die jeweiligen Künstler vor?

Ein Lieblings-Genre habe ich persönlich nicht. Wenn ich mich entscheiden müsste, dann würde die Wahl auf Metalcore /Hardcore fallen. Da geht es doch am meisten auf der Bühne ab. Prinzipiell alles was mit Gitarrenmusik zu tun hat. Ab und an kann es aber auch gerne mal Hip-Hop oder Pop sein. Gerade Udo Lindenberg hat mich extrem überrascht. Da war ordentlich Action auf der Bühne. Da können sich einige jüngere Bands und Musiker echt eine Scheibe von abscheiden.

Auf ein Konzert bereite ich mich am liebsten mit einem kühlen Bier vor. Jedes Konzert ist einzigartig und so auch die Momente, die daraus resultieren. Finde daher ist es eher schwierig sich wirklich auf eine Show vorzubereiten. Überraschen lassen und das Beste in der gegebenen Zeit machen. So hat man am wenigsten Druck und man ist am Ende doch mit sich selbst mehr zufrieden wie wenn man sich davor zu viel vorgenommen hätte.

Welche Tipps zur Musikfotografie kannst Du anhand Deiner Erfahrung geben, um den perfekten Moment einzufangen? 

Wie bereits erwähnt ist jedes Konzert einzigartig. Ich denke nach ein paar Konzerte bekommt man ein gewissen Gespür für die Umgebung und die Magie des Momentes. Man kann sich ja leider immer noch nicht teilen. Wichtig ist daher, trotz des Blickes durch den Sucher immer noch mit dem anderen Auge das drum rum zu beobachten und dann rechtzeitig den Moment einfangen zu können. Was natürlich auch immer hilft ist Bewegung! Wer die ganze Zeit auf einer Stelle bleibt kann keine vernünftigen Fotos machen.

Welche Einstellung deiner Kamera nutzt du am häufigsten auf Konzerten? 

Automatik was sonst.

War natürlich ein Scherz. Aber das gebe ich nicht raus. Meine Empfehlung wäre allerdings bei Möglichkeit zwei Kameras mit unterschiedlichen Linsen zu verwenden, um für den „perfekten Moment“ nicht die Linse wechseln zu müssen.

Wie sieht die kreative Arbeit nach dem Konzert aus? Wieviel Zeit und Energie steckst Du in die Nachbearbeitung und wie hoch ist die Erfolgsquote Deiner Bilder?

Das kommt natürlich immer darauf an ob es ein Konzert oder Festival ist. Dazu kommt natürlich auch die jeweilige Anzahl der Bands. Das sind alles entscheidende Faktoren. Ab und an habe ich ja auch das Glück ein gesamtes Konzert fotografieren zu dürfen. Da kommt dann eine Menge Holz zusammen. Dennoch versuche ich bei einem Konzert „Dauerfeuer“ zu vermeiden. Das erspart dann doch eine Menge Arbeit in der Nachbereitung am Computer.

Die Erfolgsquote ist mittlerweile doch sehr hoch, zumindest was Fotos angeht die nicht komplett unscharf sind. Ich versuche mich bei der Auswahl immer in die einzelnen Künstler hineinzuversetzen. Bedeutet, würde mir das Foto auch gefallen, wenn ich jetzt die Person wäre. Man kann mit Fotos auch sehr schnell Personen verunstalten, da sie gerade in dem Moment als ich das Foto gemacht habe doof schauen. Solche Fotos will ich vermeiden, selbst wenn das Licht drum herum „perfekt“ ist. Denke das hat auch etwas mit einem gewissen Respekt zu tun.

Die Nachbearbeitung selbst geht doch recht fix mittlerweile. Ich habe mir mit Lightroom einige Workarounds überlegt, wie ich schnell und effizient an ein Ziel komme. Konzerte werden bei mir nur in LightRoom bearbeitet. Habe auf vielen Festivals schon gesehen, dass einige mit Photoshop arbeiten. Das kann ich nicht verstehen. Zum einen ist es ineffizient und zum anderen ist PS schlicht dafür nicht ausgelegt und man will ja hier auch keine Beauty-Retusche machen, oder etwa doch? Dann sollte man sich aber überlegen ob man nicht lieber Fashion-Fotograf werden will.

Alles in allem habe ich schon Konzertabende mit zwei bis drei Bands in unter einer Stunde durchbekommen. Wenn noch ein Bericht ansteht muss man dieses ja auch noch schreiben und ich finde, dass ein Artikel binnen 48 Stunden nach dem Konzert spätestens online sein sollte. Sonst verpufft auch die Wirkung, gerade wenn eine Band auf Tour ist.

Häufig stehen die Musiker auch fernab der Bühne für ein Foto-Shootings vor Deiner Linse. Wie unterschiedlich sind Bandfotos im Vergleich zu On-Stage-Fotos und wie gehst Du hierbei vor?

Das kann man gar nicht miteinander vergleichen. Wenn die Musiker auf der Bühne stehen kann ich ja schlecht Hochrufen das die aktuelle Pose gerade eher unvorteilhaft ist. Da muss man einfach mit der jeweiligen Situation leben und wie eben angesprochen bei der Nachbereitung mit dem gewissen Respekt gegenüber den Künstlern die Fotos auswählen.

Bandfotos abseits der Bühne kommen eher selten vor. Ich halte auch persönlich nichts von langweiligen Gruppenfotos. Ich mach sowas dann doch gerne lieber mit Absprache und dann ggf. auch mit einen Blitzgenerator. Da kommen dann doch ganz andere Ergebnisse bei rum.
Die meisten Bands, die ich fernab der Bühne fotografiert habe, sind doch eher regionale Bands. Die sind natürlich auch immer wahnsinnig dankbar, wenn die mal Fotos bekommen, die nicht aus einem iPhone kommen.

Neben den Profis vor der Kamera, gibt es sicherlich auch Personen, die bei Shootings nicht aus sich heraus kommen. Wie nimmst Du Deinen Teilnehmern die Scheu vor der Kamera? 

Hier kann ich wieder am besten von der People-Fotografie sprechen. Ach, das war bisher eigentlich immer ganz easy. Wichtig ist eine lockere Atmosphäre. Ein paar Witze machen und ggf. einen Tee oder Schoki anbieten. Das hilft meistens. Ganz wichtig ist auch das man den Personen die Fotos immer mal wieder zeigt und sie lobt. Spätestens dann ist das Eis auch gebrochen.

Was macht für Dich ein gelungenes Photoshooting aus? 

Ein gelungenes Shooting muss in erster Linie Spaß machen. Ist dieses Kriterium nicht erfüllt, kann nichts Gescheites entstehen. Wir sprechen hier ja von Emotionen, die auf einem Bild eingefangen werden. Wie auch beim „Scheu nehmen“ hilft hier eine lockere Stimmung mit einer Schoki 🙂

Wenn Fotograf und das Model/Band gemeinsam zufrieden sind und man ein lächeln erkennt, dann war das Shooting erfolgreich.

Würdest Du uns Deine persönliche Top-Auswahl an Musiker-Fotos (Konzert, Festival, Promo alles erlaubt) vorstellen? 

Mein absolutes Highlight Foto ist ganz klar die Pyramide von Kissin‘ Dynamite. Das Foto ist im legendärem z7 Pratteln (CH) entstanden.

Kissin Dynamite - GENERATION GOODBYE - Dynamite Nights
Album Cover: Kissin’ Dynamite – GENERATION GOODBYE – Dynamite Nights / Foto: Adrian Sailer Art – Artwork: Stan W. Decker

Das Konzert war nicht sonderlich gut besucht. Dennoch eine super Stimmung und ich durfte das ganze Konzert für die Jungs fotografieren. Resultat war, das einige Bilder von mir im Booklet der Live CD gelandet sind und sogar das Cover schmückt. Was will man mehr?

Dann muss ich an dieser Stelle auch ein dickes Merci an Kollege Tilo Klein ausrichten, der es mir ermöglicht hat ein kleines Shooting im LKA Longhorn mit den Jungs von Unantastbar zu machen. Die Kombination aus Bühnenlicht und Studioblitz hat eine ganz besondere Dynamik wie ich finde.

Adrian Sailer beim Foto Shooting mit der Rockband Unantastbar
Adrian Sailer beim Foto Shooting mit der Rockband Unantastbar
Sänger Joggl der Rockband Unantastbar
Sänger Joggl der Rockband Unantastbar

Ganz dünnes Eis, aber es muss erwähnt werden war das Frei.Wild Konzert in Frei.Burg. Hier gab es ja auch extrem viel Diskussionen über das Konzert und wie man die nur in Freiburg spielen lassen kann. Das konnten ich mir natürlich nicht entgehen lassen und wir haben einen doch sehr kritischen Konzertbericht geschrieben, die die Gegner des Konzerts angesprochen hat.

Frei.Wild - Sick Arena Freiburg 2018 - Foto: Adrian Sailer
Frei.Wild – Sick Arena Freiburg 2018 – Rivalen und Rebellen Tour – Fotos

Die Raffinesse ist aufgegangen. Frei.Wild haben den Text gefeiert und geteilt. Einige Gegner haben das gleiche getan. Vielen Dank an dieser Stelle für die Werbung.

Rock-Musik darf polarisieren, daher bin ich doch immer ganz gerne bei den Jungs dabei, egal was Kritiker sagen. So funktioniert Punk nun Mal 😉

Ein fettes Danke muss ich hier auch an den Metal Hammer richten für die ich in Freiburg Iron Maiden und Judas Piest fotografieren durfte. Maiden war schon eine Hausnummer. Alleine dieses Flugzeug auf der Bühne war einfach wow. Leider kann ich durch den Vertrag kein Foto zeigen.

Bei Judas Priest war es richtig cool, als die/das Band(-Management) Fotos vom Konzert angefragt hatten. Es gab dann tatsächlich eine kleine Auswahl meiner Fotos auf den Sozialen Kanälen von Judas Priest. Das war schon Bombe. Der „Metal God“ und der unbekannte Fotograf aus Freiburg.

Judas Priest - Messe Freiburg 2018 - Foto: Adrian Sailer
Judas Priest – Messe Freiburg 2018 – Foto: Adrian Sailer

Als letztes Highlight (ok es gibt natürlich deutlich mehr) war das Rise Against Konzert in Vancouver. Das war doch einfach mal was komplett anderes in Canada in einem Bühnengraben zu stehen und dort Fotos machen zu dürfen. Gut, für andere ist das vermutlich ihr tägliches Brot die auf Tourneen mitgehen. Aber das war für mich der aus einem Dorf im Schwarzwald kommt, doch ein Glücksgefühl. Witziger weise wurden die Fotos von AFI und Anti Flag dann im Nachhinein die besseren. Da ging es doch ein Stück mehr ab.

Rise Against - AFI - Anti Flag - Vancouver
Rise Against – AFI – Anti Flag – Vancouver

Mehr über Adrian Sailer und seine Konzertfotos findet ihr im Internet unter folgenden Adressen:

http://www.sailerwatchblog.de

http://instagram.com/adriansailerart/

http://facebook.com/adriansailerart/

Udo Lindenberg in München – 17.05.2017

Die letzten Jahre waren nicht nur die musikalische Wiedergeburt des UDO LINDENBERG, es waren auch Momente bisher nicht gekannter Stadienshows. Fast drei Stunden Power...